Last Updated on 2 Monaten by Mike

Nun ist es wieder soweit. Ich reise ab. Von Berlin zurück in die Heimat.Es fällt mir schwer. Aber Berlin-Girl anscheinend auch. Zumindest ein wenig. Oh man wie ich sie schon wieder vermisse.
Aber so ein zwei Punkte die ich erledigen muss habe ich ja tatsächlich daheim. Zum einen wieder mal mit dem Mitbewohner schnacken. (Naja wohnt ja fast alleine in meinem Haus.) Ein Zimmer leer räumen und die Lampe anbringen. Vielleicht auch noch schnell die Fensterbank, zumindest schon einmal reinlegen. Denn am Montag nächste Woche kommt schon der nächste „Mitbewohner“ bei mir an. Dieser bleibt allerdings immer nur 2-4 Tage die Woche. Sein Zimmer muss trotzdem fertig werden. Ebenfalls muss ich noch meinen Fahrzeugbrief raussuchen da ich mein Auto so gut wie verkauft habe. Der Vater eines Bekannten hat eine KFZ-Werkstatt und macht mir meinen „neuen Alten“ TÜV fertig und alles und zahlt mir dann den Rest-Betrag für meinen aktuellen Wagen aus. Damit fahre ich ganz gut. Er haut mich nicht übers Ohr, macht das Auto vernünftig fertig und wenn mal was ist, kennt er es schon. Was das Thema KFZ und günstiger Reisen angeht sollte ich also erst einmal Safe sein.

Mitbewohner-Technisch muss ich mal schauen wie das alles läuft. Mitbewohner Nr1 ist schonmal super umgänglich und selten zu Hause. Der ist irgendwie die meiste Zeit am Arbeiten oder schlafen. Aber nun ja, wenn er das so machen möchte?! Ich halte ihn nicht auf, sondern freue mich einfach darüber das er sich wohl zumindest schon einmal nicht unwohl fühlt.

Mitbewohner Nr2 kommt erst am Montag das erste mal. Er hat „Blind“ zugesagt zu dem kleinsten Zimmer das ich frei machen konnte. Okay, blind ist übertrieben. Es gab eine digitale „Führung“. So von den ersten Gesprächen am Telefon her, werde ich wohl mit ihm klar kommen. Mitbewohner Nr1 und Nr2 kennen sich ebenfalls bereits übers Telefon. So glaube ich nicht, das wir großartig aneinander geraten werden.

Also geht es zumindest schon einmal für die Nebenkosten gut weiter.
Und alleine daheim bin ich dann auch nichtmehr (so oft). An für sich ganz gut. Auf der anderen Seite auch manchmal ein wenig nervig. Ich habe mich dann doch daran gewöhnt ab und an mal nackig gerade doch nochmal runter zu gehen um etwas das ich vergessen habe hoch zu holen. Das kann ich so jetzt nichtmehr machen… schade. Aber auch damit komme ich klar.
Dafür das ich deutlich weniger Stress was das Haus angeht habe, finde ich dies ein akzeptables Opfer.

Nun sitze ich also auf dem Rückweg. In einem IC, der tatsächlich durchfährt zu mir nach Hause. Die Sonne fängt langsam an unter zu gehen. Und ich schwelge in dem Dunst meiner Erinnerungen über die letzten paar Tage. Es war wieder wunder bar. Ich konnte soviel Zeit mit Ihr verbringen. Es tat mir wieder richtig gut und ich gehe eigentlich ganz „gelassen“ nach hause. Auch wenn der „Trennugnschmerz“ heute ein wenig stärker war als das letzte mal. Vielleicht weil ich noch nicht genau weis wann ich ihr wieder gegenüberstehen werde.

Aber wir haben uns ja heut schon für heute Abend/Nacht zum zocken verabredet. Da freue ich mich richtig drauf. Ich hätte am liebsten eine L’Osteria Pizza neben mir auf dem Nachttisch während ich mit der Switch Minecraft spiele und mit einem Apple AirPot im Ohr mit ihr Telefoniere/Facetime. Oh man ich freu mich schon drauf. Leider gibt es bei mir in der nähe keine L’Osteria Filiale. Das heist darauf muss ich schonmal verzichten. Und jeder der jetzt sagt, bestell doch eine andere.

Jetzt mal ganz im ernst. Ich bin fast 34 Jahre alt. Ich gehe davon aus das ich mit spätestens 3 oder 4 Angefangen habe in meiner Heimatstadt und in der Umgebung Pizza zu essen. Es gab jeden Sonntag Pizza mit der Familie bis ich ca 17 war. Später als sehr sehr junger Erwachsener hat man dann doch auch sehr häufig mal PIzza gegessen. Ich würde also behaupten ich weis schon was mir an Pizzen gefällt und was nicht. Und alle, wirklich alle. Ausnahmslos alle Lieferdienste in meiner Heimatstadt, machen die gleiche Pizza.
Pfanne durch den Automatischen Ofen. Die Pizza brutzelt im eigenen Fett in der Pfanne vor sich hin. Der Teig ist relativ Dick. Immerhin schmeckt er nicht bei allen genau gleich. Der Belag unterscheidet sich jenachdem ob es eine eher „Döner-Pizzeria“, „Griechische-Pizzeria“ oder oder die „Original Italienische Pizza“ ist. Aber auch nur minimal. Aber glaubt mir wenn ich sage, die L’Osteria Pizza wäre in Oeynhausen (vlt abgesehen von der Größe), bei weitem die beste / beliebteste Pizza. Einfach nur schon aus dem Umstand heraus, das es nicht immer das gleiche ist. Und dazu auch noch gut schmeckt.

Aber versteht mich nicht falsch. Die Pizza ist gut, sehr gut für solch eine Kette. Aber bei weitem keine Weltklasse Pizza. Da gibt es dann doch einige Läden die weiter vorne in einer Rangliste mitmischen würden. Aber ich mag sie wirklich gern. Und würde die Abwechslung daheim richtig feiern.

Okay nun habe ich zwei Absätze über Pizza geschrieben, kurz etwas über die Zeit mit Berlin-Girl in Berlin und was noch so ansteht.
Habe ich schon einmal erwähnt das ich Zugfahren echt langweilig finde? Ich würde gerne eine rauchen. Die Maske nervt und ich darf die Musik nicht frei und so laut hören wie es mir gerade passt. Ich freue mich schon auf meine neues altes Auto und die erste fahrt damit nach Berlin.


16 Minuten Verspätung aufgrund eines Polizei Einsatzes. Nah viele Dank auch. Ich hasse es einfach Zug zu fahren. Wir standen herum, einer der schnell raus wollte um zu rauchen, wurde direkt wieder „gebeten“ einzusteigen. Ich probierte es also garnicht erst.